FORST weiterhin zukunftssicher machen


Die Schäden durch die Trockenheit und die Borkenkäferkatastrophe ist eine Herausforderung für unseren Wald. Wir benötigen daher eine sinnvolle Strategie für die Zukunft unseres Walds.  

Wir wollen den Wald als Wirtschafts- und Erholungswald erhalten. Dafür ist ein Mischwald mit vielfältigem Baumbestand ideal, da dieser sich den örtlichen Bedingungen anpasst.

Durch das Zulassen von Totholz, Horst- und Höhlenbäume wollen wir für die Vogelbrut und viele weitere Arten Lebensräume erhalten und daneben den Wald als Wasserspeicher fördern.

Gleichzeitig setzen wir auf eine wirtschaftliche Nutzung des Waldes. Wir sichern damit auch für zukünftige Generationen das für den Bau erforderliche Konstruktionsholz. Bauen mit Holz ist nachhaltig, da jedes verbaute Holz langfristig CO2 bindet.

Den beschrittenen Weg der Eigenbeförsterung halten wir unverändert für sinnvoll, auch wenn hier regelmäßig nachgesteuert werden muss. Die Arbeitsplätze im Forst geben uns Flexibilität und müssen daher erhalten bleiben. Besonders bei Schadensereignissen hat sich gezeigt, dass dadurch sehr schnell gehandelt werden kann.

Um die Zukunft des Waldes zu sichern, müssen die Fördermittel von Land und Bund gezielt genutzt werden. Da für die neuen Windräder Waldflächen bereitgestellt wurden, sollen die Einnahmen daraus wieder in den Wald investiert werden.